Allein reisen, tief entspannen: Mallorca im Spätsommer

Tag 1 - Meine Anreise

Mit Eurowings ging es für mich direkt ab Graz nach Mallorca – zumindest war das der Plan. Doch das Wetter auf der Insel machte mir einen Strich durch die Rechnung: Fast vier Stunden Verspätung bedeuteten endloses Warten am Flughafen.

 

Als ich schließlich nach einer langen Reise im Hotel ankam, hatte ich bereits rund 14 Stunden unterwegs hinter mir. Völlig erschöpft und fix und fertig fiel ich nur noch ins Bett – so hatte ich mir den Start meiner Me-Time zwar nicht vorgestellt, aber immerhin: Ich war endlich angekommen.

Mein Urlaubsort, S’Illot, liegt im ruhigen Osten Mallorcas, eingebettet zwischen dem glitzernden Mittelmeer und sanften Hügeln. Der kleine Ort besticht durch seine entspannte Atmosphäre – hier geht es deutlich ruhiger zu als in den bekannten Touristenzentren der Insel. Kleine Cafés, lokale Restaurants und gemütliche Strandbars laden zum Verweilen ein, während die Buchten mit ihrem klaren Wasser zum Schwimmen und Entspannen einladen.

 

S’Illot ist ideal für alle, die dem Trubel entfliehen und die Insel abseits der Massen entdecken möchten. Von hier aus lassen sich sowohl entspannte Strandtage genießen als auch Ausflüge in die Umgebung planen, etwa nach Cala Millor oder die charmanten Dörfer im Hinterland. Besonders im September ist der Ort angenehm leer, das Wasser noch warm und die Sonne milder – perfekte Bedingungen für meine zwei Wochen Me-Time.

 

 

 

 

Als ich die Balkontür öffnete, war der Stress der Anreise vergessen – dieser Ausblick machte alles wett.

Mein Hotel: Club S’Illot

Für meine zwei Wochen Me-Time habe ich im Club S’Illot gewohnt – ein gemütliches, kleines Hotel direkt am Meer im Osten Mallorcas. Alle Zimmer hier sind ausreichend groß und haben einen Balkon mit traumhaftem Meerblick.

 

Für alle, die Ruhe, Komfort und Nähe zum Meer suchen, ist der Club S’Illot der ideale Ort zum Auftanken.

Offizielle Webseite

Tag 2 - Die Umgebung erkunden

 

 

 

Am Morgen schien endlich die Sonne, der Regen war vorbei, und der Ausblick vom Balkon war einfach atemberaubend – ein perfekter Start in meine zwei Wochen Me-Time.

Am zweiten Tag meines Urlaubs war es endlich Zeit, die Umgebung rund um S’Illot zu entdecken. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf den Weg entlang der Küste und war sofort begeistert von den kleinen Buchten, dem klaren Wasser und den charmanten Wegen, die immer wieder neue Ausblicke auf das Meer boten.

 

S’Illot selbst ist ein kleiner, ruhiger Ort, der perfekt für entspannte Spaziergänge geeignet ist. Zwischen den Restaurants, Cafés und dem Strand ließ sich das Leben hier ganz entspannt beobachten. Ich genoss es, einfach durch die Straßen zu schlendern und die lokale Atmosphäre aufzusaugen.

 

Besonders schön war die Mischung aus Meer, Natur und kleinen Hotels – alles wirkte so ruhig und unaufgeregt. Dieser Tag war genau richtig: viel Bewegung, frische Luft und jede Menge Raum, um einfach den Moment zu genießen.

Cala Moranda

Mein Spaziergang führte mich weiter zur Cala Moranda, einer kleinen, ruhigen Bucht nahe S’Illot. Kristallklares Wasser, felsige Abschnitte und ein naturbelassenes Flair machten den Ort perfekt zum Abschalten und Genießen. 

Am Nachmittag zog es mich weiter nach Sa Coma, nur wenige Kilometer von S’Illot entfernt. Der breite Sandstrand, das flache Wasser und die gemütliche Promenade machten den Ort besonders einladend.

 

Ich schlenderte entlang des Strandes, genoss die Sonne auf der Haut und gönnte mir eine kleine Pause in einem der Cafés direkt am Meer.

 

Sa Coma strahlt eine entspannte Urlaubsatmosphäre aus, ohne überlaufen zu sein.

Von Sa Coma aus führte mich mein Weg ins nahegelegene Naturschutzgebiet Sa Punta de n’Amer. Die Strecke ist ideal für einen entspannten Spaziergang oder eine kleine Wanderung: schmale Pfade schlängeln sich entlang der Küste, vorbei an Dünen, Kiefernwäldern und wilden Blumen.

 

Inmitten des Naturschutzgebietes befindet sich die Burg der Punta de n´Amer. 

 

Oben angekommen, eröffnete sich ein beeindruckender Panoramablick über das Meer, die Buchten und die umliegende Landschaft bis nach Cala Millor. Die Kombination aus unberührter Natur und historischer Architektur machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

 

 

Auf dem Rückweg überraschte mich ein Gewitter: starker Regen und ein kurzer Sturm begleiteten mich am Weg zurück ins Hotel nach S´Illot. Zum Glück war es nur von kurzer Dauer – nach etwa einer Stunde klarte der Himmel wieder auf.

Nach dem Gewitter ließ ich den Rest des Tages entspannt ausklingen.

Nach dem Abendessen zog ich mich in mein Zimmer zurück, las ein wenig und genoss die ruhige Atmosphäre. Angenehm müde, aber glücklich, fiel ich schließlich ins Bett – meine 26.375 Schritte des Tages hatten mich spürbar geschafft, aber auch wunderbar erfüllt.

Tag 3 - Zimmerwechsel und Cala Moranda

Als ich am Dienstag Abend angekommen bin, ist mir zunächst gar nicht aufgefallen, wie der Balkon meines Zimmers gelegen war. Erst am nächsten Tag merkte ich: Er ging direkt auf die Promenade hinaus, schmal und so, als würde man in einer Auslage sitzen. Dazu kam die pralle Sonne – gemütlich sitzen oder entspannen war hier leider absolut nicht möglich. 

 

Am Mittwoch in der Früh fiel mir dann auch der ständige Lärm auf – Lieferanten beim Nachbarhotel, Stimmen und Betrieb auf der Promenade direkt vor meinem Balkon. Von Erholung konnte da keine Rede sein. Also habe ich meinen Unmut an der Rezeption geäußert. Zum Glück nahm man mein Anliegen ernst, und es wurde schnell eine Lösung gefunden: Ich durfte tatsächlich das Zimmer wechseln.

 

 

 

 

Ich war wirklich glücklich über den Zimmerwechsel – denn zwei Wochen ohne nutzbaren Balkon wären für mich kein richtiger Urlaub gewesen. Endlich konnte ich die Ruhe genießen, die Sonne in Maßen und vor allem meine ersehnten Momente auf dem Balkon verbringen.

Mittags stieß ich eher zufällig auf die Ausgrabungen in S’Illot – das Poblat Talaiòtic. Mitten im Ort liegen die alten Steine, Überreste einer prähistorischen Siedlung. Zwischen den Mauern zu stehen und sich vorzustellen, wie hier vor hunderten von Jahren Menschen gelebt haben, war ein besonderer Moment. Ein Stück Geschichte, das ich direkt vor meiner Hoteltür entdecken durfte.

Am Nachmittag zog es mich wieder zur Cala Morlanda – dieser kleine Küstenabschnitt hatte mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen. Der Weg dorthin führte mich vorbei an Felsen, kleinen Pfaden und dem endlosen Blau des Meeres.

 

Die Cala Morlanda ist keine klassische Strandbucht mit feinem Sand, sondern eher ein naturbelassener Küstenort mit Felsen, glasklarem Wasser und ein paar versteckten Einstiegen ins Meer. Genau das macht sie so besonders: nicht überlaufen, ruhig und mit einer fast geheimen Atmosphäre.

 

Ich setzte mich auf die warmen Felsen, ließ die Seele baumeln und genoss den Blick auf das türkisblaue Wasser, das in der Sonne glitzerte. Hier fand ich genau das, wonach ich gesucht hatte: Stille, Natur und dieses Gefühl, ganz im Moment zu sein.

Nach dem Abendessen zog ich noch zu einem gemütlichen Spaziergang durch S’Illot los. Die Promenade und die kleinen Straßen waren angenehm ruhig, ideal, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Anschließend gönnte ich mir noch ein wenig Zeit auf meinem Balkon, lehnte mich zurück, genoss die Abendstimmung, die herrlich milden Temperaturen, das Meeresrauschen und ließ die Erlebnisse des Tages Revue passieren.

 

Mit rund 20.000 Schritten in den Beinen fiel ich schließlich müde, aber zufrieden ins Bett.

Tag 4 - Bootstour

Heute stand ein echtes Highlight auf dem Programm: eine fünfstündige Bootstour mit der Moonfish. Vom Wasser aus zeigte sich Mallorcas Ostküste von ihrer schönsten Seite – türkisblaues Meer, steile Felsen und eine Bucht schöner als die andere.

 

Die Route führte ab Sa Coma vorbei an S´Illot, den versteckten Buchten wie Cala Morlanda oder Cala Petita. Besonders beeindruckend waren die Höhlen und Felsformationen bei Porto Cristo, darunter die geheimnisvolle Cueva Pirata.

 

Weiter südlich ging es vorbei an der Cala Romantica, der naturbelassenen Cala Varques und bis hinunter zu Cales de Mallorca.

 

Zwischendurch legte das Boot zwei Stopps zum Baden ein. Retour in Sa Coma gab es noch eine einstündige Draufgabe bis Cala Bona, bevor es über Cala Millor wieder zurück nach Sa Coma ging. Ein schöner Abschluss, um die Küste ein letztes Mal vom Wasser aus zu genießen und die Eindrücke des Tages in Ruhe wirken zu lassen.

Tag 5 - Die Inselrundfahrt

Mein Tag startete in S’Illot mit der Vorfreude auf eine ganztägige Inselrundfahrt. Mit dem Bus fuhren wir vorbei an charmanten Dörfern und abwechslungsreicher Landschaft – der perfekte Auftakt für einen Tag voller Entdeckungen.

 

Unsere erste Station war die Fábrica Kollflex, eine beeindruckende Manufaktur, die sich auf Lederwaren und Textilprodukte spezialisiert hat. Schon beim Betreten spürte man die Sorgfalt und Präzision, mit der hier gearbeitet wird. Vom Rohleder bis zum fertigen Produkt wird alles in Handarbeit gefertigt – und die Leidenschaft der Handwerker war in jedem Detail sichtbar. Besonders faszinierend war zu sehen, wie traditionelle Techniken mit modernen Designs kombiniert werden, sodass jedes Stück ein kleines Kunstwerk ist.

 

Von dort aus führte unsere Route weiter über das Tramuntana-Gebirge (UNESCO- Welterbestätte), das sich majestätisch im Nordwesten Mallorcas erstreckt. Die Straße schlängelt sich durch steile Schluchten, vorbei an Pinienwäldern und terrassierten Feldern. Immer wieder eröffneten sich atemberaubende Panoramen: schroffe Felsen, kleine Dörfer auf den Hängen und die tiefblaue Küste in der Ferne. Es ist ein Landschaftsabschnitt, der die Vielseitigkeit Mallorcas perfekt zeigt – rau, wild und zugleich wunderschön.

 

Der nächste Halt war die spektakuläre Bucht von Sa Calobra, bekannt für die enge Schlucht Torrent de Pareis. Die Anfahrt selbst war ein Abenteuer: Kurvige Serpentinen führten uns immer tiefer in die Berge, bis sich plötzlich die beeindruckende Bucht öffnete. Die Kombination aus steilen Felsen, türkisfarbenem Wasser und der unberührten Natur war einfach überwältigend.

 

Von Sa Calobra ging es weiter mit dem Boot nach Port de Sóller, eine entspannte Fahrt entlang der Küste, vorbei an versteckten Buchten und schroffen Klippen. Das Glitzern der Sonne auf dem Wasser machte die Szenerie fast magisch.

 

In Port de Sóller stiegen wir in die historische Tram nach Sóller, die uns gemütlich durch Orangenhaine und kleine Dörfer ins Stadtzentrum brachte. Jede Kurve bot neue Einblicke in das traditionelle Mallorca.

 

Von Sóller aus nahm der Tag seinen nächsten Höhepunkt: die Zugfahrt mit dem historischen "roten Blitz" nach Son Reus. Es ging durch unzählige Tunnels sowie vorbei an sanften Hügeln, Olivenhainen und kleinen Dörfern, so konnte ich die Landschaft noch einmal in Ruhe auf mich wirken lassen – ein schöner, entspannter Ausklang, bevor es mit dem Bus vom Stadtrand von Palma zurück nach S’Illot ging.

 

Am Ende des Tages war ich überwältigt von der Vielfalt und Schönheit Mallorcas. Von traditioneller Handwerkskunst über die majestätischen Tramuntana-Berge bis hin zu versteckten Buchten und charmanten Dörfern – diese Inselrundfahrt hat mir die ganze Palette an Eindrücken geboten und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Ledermanufaktur Kollflex

Tramuntana-Gebirge

Sa Calobra und Torrent de Pareis

Bootsfahrt nach Port Soller

Tramfahrt bis Soller

Von Soller mit dem historischen Zug nach Son Reus

Tag 6 - Strandtag

 

 

 

Frühstück im Freien – so lässt sich der Tag perfekt starten! Sonne, frische Luft, frisches Obst und eine gute Tasse Kaffee – einfach genießen und die Urlaubsstimmung aufnehmen.

Nach zwei ereignisreichen Ausflügen war es endlich Zeit, die Füße hochzulegen und den Strand zu genießen. Auf meiner Luftmatratze trieb ich gemütlich im glasklaren Wasser, die Sonne auf der Haut, ein spannendes Buch in der Hand – natürlich durfte Sebastian Fitzek nicht fehlen. Einfach abschalten, die Gedanken treiben lassen und die Seele baumeln lassen – genau das Richtige nach so viel Action.

Tag 7 - Ein weiterer Strandtag

 

 

Der Tag begann ganz ruhig – mit dem Blick auf den Sonnenaufgang über dem Meer.

 

Die ersten Sonnenstrahlen tauchten die Promenade und das Wasser in warmes Licht, Möwen zogen ihre Kreise und die Insel erwachte langsam.

 

So kann ein Tag starten: entspannt, friedlich und voller Vorfreude auf den neuen Urlaubstag!

Heute stand einfach nur Entspannen auf dem Programm. Ich verbrachte den Tag am Strand – lesen, die Sonne genießen, zwischendurch ins Wasser springen und gemütlich auf der Luftmatratze treiben lassen.

 

Ein langer Spaziergang am Meer durfte natürlich auch nicht fehlen. Das Rauschen der Wellen, der warme Sand unter den Füßen und die ruhige Atmosphäre waren genau das, was ich gebraucht habe.

 

Ein Tag voller Sonne, Leichtigkeit und Genuss – ganz ohne Programm, einfach nur im Moment sein.

Tag 8 - Start ins kleine Roadtrip-Abenteuer

Heute begann ein neuer Teil meines Urlaubs: Ich habe mir für drei Tage ein Mietauto genommen, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Die Freiheit, einfach loszufahren, anzuhalten, wo es schön ist, und Mallorca abseits der typischen Touristenwege zu entdecken, fühlte sich großartig an.

 

Schon beim Einsteigen in meinen Fiat 500 war die Vorfreude da – drei Tage voller Flexibilität, neuer Eindrücke und spontaner Stopps an Orten, die man ohne Auto kaum erreichen würde.

Mein erster Stopp war Artà, ein charmantes Städtchen im Nordosten der Insel. Zufällig war heute Dienstag – Markttag. Die Straßen rund um den Ortskern waren voller Leben: Stände mit frischem Obst und Gemüse, regionalen Produkten, handgemachtem Schmuck und typischen mallorquinischen Spezialitäten. Die Atmosphäre war lebendig, aber nicht hektisch – perfekt, um gemütlich durch die Gassen zu schlendern und das bunte Treiben zu genießen.

Weiter ging es nach Can Picafort, einem lebhaften Küstenort mit einer langen Promenade direkt am Meer. Trotz des touristischen Flairs wirkte der Ort angenehm entspannt. Ich ließ mir Zeit, beobachtete das Treiben und sog die Atmosphäre in mich auf.

Ich fuhr weiter nach Port d’Alcúdia. Der Hafenort hat ein ganz eigenes, entspanntes Flair: Yachten und Fischerboote liegen Seite an Seite, entlang der Promenade reihen sich kleine Restaurants, Eisdielen und gemütliche Cafés. 

Ein weiteres Highlight meines Roadtrips war der Naturpark S’Albufera, nur wenige Minuten von Can Picafort entfernt. Das größte Feuchtgebiet Mallorcas ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Sobald man das Gelände betritt, wird es ruhiger – nur das Zwitschern der Vögel, das Rascheln im Schilf und das Rauschen des Windes begleiten einen.

 

Auf den gut ausgebauten Wegen kann man gemütlich spazieren oder kleine Wanderungen unternehmen. Immer wieder öffnen sich wunderschöne Ausblicke auf Kanäle, Lagunen und grüne Landschaft. Besonders beeindruckend war die Vielzahl an Vögeln, die hier in den Feuchtgebieten leben oder rasten – ein richtiges kleines Naturparadies abseits der Touristenzentren.

Dann legte ich einen Stopp in Serra Nova ein, einem kleinen, ruhigen Ort zwischen Can Picafort und Alcúdia. Abseits des Trubels wirkt dieser Abschnitt der Küste fast verschlafen.

– perfekt für einen kurzen Moment der Ruhe.

 

Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Meer, die umliegende Landschaft und die Weite der Bucht. Keine Menschenmassen, keine Hektik – nur das Rauschen der Wellen und die frische Meeresluft. Ein unscheinbarer Ort, der gerade wegen seiner Schlichtheit besonders schön ist.

Ein besonderes Ziel an der Ostküste waren die Cuevas de Artà. Schon der Weg dorthin war wunderschön – mit herrlichem Blick über die Küste und das Meer. Auch wenn ich die Höhle nicht von innen besucht habe, war der Ort beeindruckend. Der Eingang liegt spektakulär über dem Meer, und die Aussicht allein war den Abstecher absolut wert.

Neben den Hauptstopps gab es unterwegs noch viele kleine Momente, die diesen Tag besonders gemacht haben – wunderschöne Ausblicke, spontane Stopps, malerische Orte und Eindrücke, die man nicht planen kann. Hier ein paar Impressionen, die den Tag perfekt eingefangen haben.

Tag 9 - Palma und Valldemossa

Heute stand Palma, die Hauptstadt Mallorcas, auf meinem Programm. Mit rund 400.000 Einwohnern ist sie das kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentrum der Insel. Die Stadt liegt an der Südküste und beeindruckt schon bei der Ankunft mit ihrer Lage direkt am Meer.

Palma vereint Geschichte, Architektur, mediterranes Lebensgefühl und modernes Stadtleben auf eine ganz besondere Weise. Zwischen historischen Gebäuden, kleinen Gassen, eleganten Boulevards und gemütlichen Cafés spürt man sofort die lebendige Atmosphäre.

 

Das Wahrzeichen der Stadt ist die mächtige Kathedrale La Seu, die majestätisch über dem Hafen thront und schon von weitem sichtbar ist. Aber auch der Hafen, die Altstadt mit ihren charmanten Innenhöfen und die Uferpromenade machen Palma zu einem echten Highlight jeder Mallorca-Reise.

Für die Stadtbesichtigung in Palma habe ich mir ein Kombi-Ticket für den Hop-on-Hop-off-Bus inklusive einer Schifffahrt durch den Hafen gekauft. Damit konnte ich die Stadt ganz entspannt erkunden – flexibel aussteigen, wo es interessant war, und gleichzeitig einen tollen Überblick über Palma bekommen.

Die Fahrt durch den Hafen war ein besonderes Erlebnis: zwischen Yachten, Kreuzfahrtschiffen und dem Blick auf die imposante Kathedrale wirkte die Stadt noch beeindruckender. Eine perfekte Kombination, um Palma aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken.

Am Nachmittag ging es weiter nach Valldemossa, einem der wohl schönsten Dörfer Mallorcas. Eingebettet in die grüne Berglandschaft der Serra de Tramuntana liegt der Ort auf rund 400 Metern Höhe – ruhig, malerisch und voller Charme.

Die engen, gepflasterten Gassen, die sandsteinfarbenen Häuser mit ihren grünen Fensterläden und die vielen Blumen an den Fassaden verleihen Valldemossa eine ganz besondere Atmosphäre. Über allem thront die Kartause von Valldemossa, in der einst der Komponist Frédéric Chopin und die Schriftstellerin George Sand den Winter 1838/39 verbrachten.

 

Beim Spaziergang durch den Ort spürt man, warum Valldemossa als eines der idyllischsten Dörfer der Insel gilt – ruhig, authentisch und mit einem Hauch von Geschichte in der Luft.

Zum Abschluss des Tages fuhr ich hinunter nach Port de Valldemossa. Die kurvige Straße dorthin ist zwar schmal und steil, aber die Aussicht auf die Küste und das Meer ist einfach atemberaubend. Unten angekommen erwartete mich ein winziger, ruhiger Hafen – umgeben von Felsen, mit ein paar Booten und einem kleinen Restaurant direkt am Wasser.

 

Der Sonnenuntergang tauchte die Bucht in warmes Licht, und die Stimmung war unglaublich friedlich. Ein perfekter Ort, um den Tag ausklingen zu lassen – fernab vom Trubel, nur mit dem Rauschen der Wellen und der Weite des Meeres.

Neben den bekannten Highlights gab es unterwegs viele kleine Momente, die diesen Tag besonders gemacht haben – beeindruckende Ausblicke, charmante Details und spontane Stopps. Hier ein paar weitere Bilder.

Tag 10 - Vom Südosten in den Süden bis zum Ballermann

Heute war der dritte und letzte Tag mit meinem Mietauto, meinem kleinen Fiat 500 – perfekt für Mallorcas enge Straßen und kurvige Bergstrecken. In den letzten Tagen war er mein treuer Begleiter auf vielen schönen Touren rund um die Insel.

 

Für den Abschluss wollte ich den Tag noch einmal voll auskosten, ein paar neue Orte entdecken und die Freiheit auf vier Rädern genießen, bevor es zurück in den entspannten Strandmodus geht.

Hier ein paar Impressionen vom Südosten der Insel – eine Fahrt voller neuer Eindrücke und schöner Küstenabschnitte. Die Landschaft wechselte ständig: kleine Dörfer, Felder, Olivenhaine und immer wieder der Blick aufs Meer.

 

Cala Murada, Portocolom, Portopetro, Calo de Sa Torre, Torre de Porto Petro, Mirador de Faro de Portpetro, Colonia de Sant Jordi und Far de la Colonia de Sant Jordi.

Zum Abschluss meines Roadtrips ging es noch zum Ballermann an der Playa de Palma. Nach all den ruhigen Küstenorten war das ein ziemlicher Gegensatz – volle Strandbars, Musik, Menschen aus aller Welt und eine ausgelassene Stimmung.

 

Ich spazierte ein Stück die Promenade entlang, genoss den Blick aufs Meer und ließ das bunte Treiben einfach auf mich wirken.

 

Ein ganz anderes Mallorca – muss man auch gesehen haben!

Tag 11 - Strandzeit

Nach drei aufregenden Tagen auf vier Rädern und insgesamt 545 gefahrenen Kilometern stand heute nur eines auf dem Programm: entspannen.

Kein Plan, kein Ziel – einfach Strand, Sonne und Meer.

 

Ich genoss den Tag in vollen Zügen: lesen, baden, spazieren, zwischendurch einfach nur den Wellen lauschen. Nach all den Eindrücken der letzten Tage war das genau das Richtige, um wieder runterzukommen und den Urlaub in ruhigem Tempo weitergehen zu lassen.

Tag 12 - Noch ein Strandtag

Auch heute blieb alles ganz entspannt. Kein Sightseeing, keine Pläne – nur Sonne, Meer und Erholung. Ich verbrachte den Tag am Strand, wechselte zwischen Lesen, Schwimmen und kleinen Spaziergängen am Wasser.

 

Die Tage vergingen hier irgendwie langsamer, alles fühlte sich leicht und unbeschwert an. Genau so, wie ein Urlaub sein sollte: ruhig, sonnig und voller kleiner Glücksmomente.

Tag 13 - Ausflug nach Alcudia und Formentor

 

 

 

Heute stand noch einmal ein  Ausflug auf dem Programm. Zuerst ging es mit dem Bus nach Alcudia.

Danach ging es weiter nach Puerto de Pollença, von wo es mit dem Schiff weiter Richtung Formentor, einer der bekanntesten und schönsten Gegenden im Norden Mallorcas, ging. Der Strand von Formentor liegt eingebettet zwischen Pinien und türkisblauem Wasser – ein echtes Postkartenmotiv. 

 

Ein perfekter Mix aus Entdeckung und Entspannung – und einer der schönsten Tage meines Urlaubs.

Zuerst ging es nach Alcúdia, wo ich gemütlich durch die Altstadt schlenderte und das mediterrane Flair genoss. Perfektes Timing: Montag ist Markttag – die Gassen waren voller Stände, Farben und Leben und machten den Besuch besonders stimmungsvoll.

Danach ging es mit dem Bus weiter nach Puerto de Pollença, wo wir an Bord eines Schiffes gingen. Schon beim Ablegen eröffnete sich ein wunderschöner Blick auf die Küste, das tiefblaue Meer und die umliegenden Berge. Die Schifffahrt war entspannt und bot immer wieder tolle Ausblicke auf versteckte Buchten, Felsen und das glitzernde Wasser – ein echtes Highlight und eine großartige Art, die Landschaft vom Meer aus zu erleben.

Am Strand von Formentor legten wir eine längere Pause ein, bevor es später mit dem Bus weiterging. Der Strand liegt idyllisch eingebettet zwischen Pinienwäldern und dem türkisblauen Meer und zählt nicht ohne Grund zu den schönsten Stränden Mallorcas. Der helle Sand, das klare Wasser und die ruhige Atmosphäre machten diesen Ort besonders. Ich nutzte die Zeit zum Entspannen, spazierte am Wasser entlang und genoss einfach die beeindruckende Naturkulisse.

 

Danach führte die Fahrt mit dem Bus weiter über das Gebirge der Serra de Tramuntana. Die kurvige Strecke bot immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Küste und das Meer.

 

Ein Stopp am Mirador Es Colomer – auch El Colomer genannt – durfte natürlich nicht fehlen. Dieser Aussichtspunkt zählt zu den beeindruckendsten der Insel, und das völlig zu Recht. Von hier oben bot sich mir eine unglaubliche, atemberaubende Aussicht: steile Felsen, die dramatisch ins Meer abfallen, das endlose Blau des Mittelmeers und die wilde, ursprüngliche Landschaft der Tramuntana.

 

Ich konnte mich kaum sattsehen an diesem Panorama – jeder Blickwinkel war wunderschön und wirkte fast unwirklich. Für mich war dieser Moment der perfekte Abschluss des Ausflugs: Strand, Berge und spektakuläre Aussichtspunkte in einem einzigen Tag vereint. Ein Ort, der definitiv in Erinnerung bleibt.

Tag 14 - letzter Tag am Strand - ein ruhiger Abschied

Über Nacht hatte es abgekühlt, und auch der Regen hatte sich noch einmal gezeigt. Der letzte Urlaubstag begann ruhiger, fast ein wenig melancholisch. Am Strand ließ ich meinen Urlaub entspannt ausklingen – auch wenn es ein paar Grad kühler und deutlich windiger war als an den Tagen zuvor, war die Stimmung trotzdem wunderschön und angenehm ruhig.

 

Zum Abschied machte ich mich noch einmal auf den Weg zu meinem liebgewonnenen Platz, zur Cala Morlanda. Dort zu sitzen, dem Rauschen der Wellen zuzuhören und zurückzublicken auf all die Erlebnisse der letzten zwei Wochen, fühlte sich genau richtig an.

 

Kein großes Programm mehr, kein Müssen – nur noch genießen, durchatmen und langsam Abschied nehmen.

 

Ein perfekter, ruhiger Abschluss für meinen Mallorca-Urlaub.

Tag 15 - Heimreise

Am letzten Tag hieß es früh aufstehen: Kurz vor 6 Uhr morgens wurde ich abgeholt. Noch etwas verschlafen, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, machte ich mich auf den Weg nach Hause. Die Rückreise verlief zum Glück völlig problemlos – ruhig, entspannt und ohne Zwischenfälle.

 

So endete mein Mallorca-Urlaub, der mir zwei Wochen voller Me-Time, neuer Eindrücke und besonderer Momente geschenkt hat. Ein Abschied mit einem Lächeln – und dem sicheren Gefühl, dass ich wiederkommen werde.

Katzen auf Mallorca

Als Katzenliebhaberin freue ich mich immer besonders, wenn ich unterwegs auf Fellnasen treffe – und auf Mallorca gibt es sie auch (aber wesentlich weniger als in Griechenland).

 

Ob entspannt auf einer Steinmauer dösend, neugierig in der Sonne sitzend oder flink durch die Gassen huschend: Jede Begegnung zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Diese kleinen Momente mit den Vierbeinern machten meinen Urlaub noch schöner und erinnern mich daran, wie sehr ich Tiere liebe.

Mein Resümee nach 2 Wochen Mallorca

Ich bin ohne große Erwartungen nach Mallorca geflogen – und genau deshalb vielleicht umso mehr überwältigt zurückgekommen. Die Schönheit der Insel, die Farben des Meeres, das Licht, die Vielfalt der Landschaften und diese besondere Ruhe haben mich tief beeindruckt. Mallorca hat mir so viel mehr gezeigt, als ich mir je vorgestellt hätte.

 

Zwei Wochen voller Me-Time, kleiner Abenteuer, stiller Momente und großer Ausblicke sind viel zu schnell vergangen. Und trotzdem habe ich das Gefühl, erst einen Bruchteil der Insel kennengelernt zu haben. So viele Orte warten noch darauf, entdeckt zu werden – Buchten, Dörfer, Wege, die ich dieses Mal noch nicht gegangen bin.

 

Eines ist sicher: Das war kein Abschied für immer. Mallorca hat einen Platz in meinem Herzen gefunden – und ich weiß jetzt schon, ich komme wieder.

Inhalte von Powr.io werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell und Marketing), um den Cookie-Richtlinien von Powr.io zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Powr.io-Datenschutzerklärung.